Unser Chauffeur Walter Schild führte uns durch den Seelisbergtunnel via Sattel-Einsiedeln-Oberiberg zur Talstation der Sesselbahn Hoch-Ybrig Lauchern. Im schönen Bus der Garage Rüger AG Meiringen, verbrachten wir eine angenehme Fahrt. (Vereine können den Bus zum halben Pauschalpreis mieten, was von den Teilnehmern bestens verdankt wurde.)
Mit einer Senioren-Tageskarte fuhren wir mit der Sesselbahn hinauf nach Steinboden. Nach der obligaten Stärkung in einem schönen Bergbeizli schlenderten wir dem Seebli-See entlang zur Talstation der Sesselbahn Sternen. Mit dieser fuhren wir hinauf zur Station Klein-Sternen. Hier würde sich die Möglichkeit bieten, für 70 Franken mit der längsten Seilrutsche (Seilfox) der Welt wieder zur Talstation zu rutschen.
Statt dem früher als ausgesetzt taxierten Gratweg wanderten wir nun auf einem für die „Bähndli-Wanderer“ ausgebauten Weg Richtung Spirstock. Auf dem Grat angekommen wurden wir vom prächtigen Panorama überrascht mit dem Tödi als bekanntestem Berg. Nur der Blick ins Muotathal wurde uns durch den Nebel verwehrt. Nach einem kurzen Abstieg folgte ein Treppenweg hinauf zum Spirstock. Auf den schönen Panoramafotos konnten wir unsere Bergkenntnisse erweitern. Hier könnte man mit einer weiteren Sesselbahn wieder zurück zum Ausgangspunkt fahren. Wir wanderten weiter Richtung Ibergeregg. Die am Weg stehende „Laucherencheppelen“mit einer schönen Deckenmalerei ist als Hochzeitskappelle bekannt. Weiter gings zur Sternenegg. Da hier wegen dem Nebel der Boden noch feucht war, nutzen wir das praktische, alte Schärmähittli mit Tisch und Bänken für unsern Mittagshalt. Anders als im Freien, konnte jeder sehen, was für kulinarische Köstlichkeiten hier aufgetischt wurden.
Richtung Ibergeregg gabs dann auch noch ein Wegstück das den alten SAC Bergwandern gerecht wurde. Von der Ibergeregg aus wäre auch der markante Grosse Mythen in zwei Stunden zu besteigen.
Wir marschierten auf dem alten Schwyzerweg vielfach über Holzprügel und Alpweiden unserem Ausgangspunkt zu. Auf halbem Weg machten wir nochmals Rast und genossen die Ruhe und die Hügellandschaft.
Ungefähr um 15.15 Uhr gings über die schmale Passstrasse der Ibergeregg zu einem Zwischenhalt in einem Bergrestaurant unterhalb der Passhöhe. Hier wurde unserem umsichtigen Tourenleiter Alois von Euw die Organisation der schönen Tour herzlich verdankt. Über Schwyz gings der vorgerückten Zeit wegen wieder auf kürzestem Weg heimwärts.
Teilnehmer Total 9
Bericht und Foto: Albert Meyer