„Mixtwoche“ Orny – Trient vom 26.-30.Juli 2010

Hoch- und Klettertouren bei Sonne - Regen – Schneesturm.

Am ersten Tag war um sieben Uhr in Meiringen bei der Kletterhalle Treffpunkt. Von dort aus fuhren  wir mit dem Bussli und mit viel Musik Richtung Unterwallis, unterwegs stiess noch Chris zu uns. Bei Champex setzen wir unsere Reise mit dem Sessellift fort. Oben angekommen ging es zu Fuss weiter mit den schweren Rucksäcken Richtung Orny Hütte. Nach zirka zwei Stunden und einem kleinen Rast kamen wir oben in der Hütte an. Dort luden wir in unserem Zimmer die Sachen aus, die wir nicht brauchten und gingen klettern. Es dauerte nicht lange und schon regnete es, wir brachen ab und kehrten wieder um in die Hütte. Nach dem Essen und geselligem Zusammensein gingen wir dann schlafen.

Am nächsten Morgen ging es auf eine Hochtour über den Gletscher auf die Agile du Tour. Von dort aus hatte man einen grandiosen Ausblick auf das Mont Blanc Massiv. Wieder auf dem Rückweg machten wir auf dem Gletscher noch Flaschenzüge, Ausgleichverankerungen und Sanduhren, so war der Tag schon fast um.

Am dritten Tag starteten wir von der Hütte aus zum Einstieg des Agile d`Orny. Dort kletterten Roman, Simon, Jannick und Chris eine schwerere Route und Menk, Chrigel und ich eine leichtere, die la Moquette hiess. Unsere Gruppe kam nicht so schnell vorwärts, weil wir noch eine Seilschaft vor uns hatten. Nach 8 Seillängen waren wir dann auf dem Gipfel.

Am Tag darauf stürmte es und es schneite weit herunter, so dass es uns nicht hinaus zog. Bis zum Mittag übten wir noch drinnen das Abseilen über den Knoten und Flaschenzüge. Kurz vor dem Mittag stapften wir trotzdem los und wir lernten mit Karte, Höhenmesser und Kompass umzugehen und stiegen hinauf in die Trient Hütte. Dort assen wir eine Suppe und frisch gestärkt wagten wir uns wieder raus in den Sturm über den Gletscher auf den Gipfel des Roc des Plines 3294m. Nach der Gipfelrast stiegen wir wieder Richtung Orny Hütte ab. Als wir fast unten waren brach die Wolkendecke auf und man sah den blauen Himmel.  Es blieb aber nicht lange so; wir kamen gerade in die Hütte als es wieder anfing zu regnen.

Buldern und das Kartenspielen und kameradschaftliches Zusammensein kamen in dieser Woche auch nicht zu kurz, leider war am letzen Tag die Heimreise angesagt. Wir packten alle unsere Sachen assen „Zmorgen“ und machten uns an den Abstieg, bei welchem wir noch von einer Horde Steinböcke überrascht wurden. Mit guter Laune und ein bisschen müde fuhren wir über den Grimselpass zurück ins Hasli, in einem Restaurant im Wallis assen wir noch eine Pizza und bezahlten sie mit der grosszügigen Spende von den Vätern von Jannick und Menk. Roman und ich stiegen in Willigen aus und die andern fuhren noch nach Meiringen, damit war eine sehr abwechslungsreiche Tourenwoche, die recht gemixt war zu Ende. 

Es war mein erste Tourenwoche mit der JO es gefiel mir sehr gut, merci Chrigel. 

Xander Werren