Klettersteig Allmenalp Kandersteg 25. 6. 2011

 

Bereits um  6.30 Uhr als wir uns auf dem Parkplatz bei der Kletterhalle einfanden sah es nach einem viel versprechenden Tag aus. Während der Autofahrt Richtung Kandersteg war dann doch die eine oder andere Wolke zu sehen, glücklicherweise nur am Himmel.

 

Acht Uhr soll es gewesen sein als wir nach einem kurzen Fußmarsch unsere Ausrüstung montierten und als geordnete Gruppe den Einstieg ins Abenteuer wagten: Zuvorderst die Schnellen, gefolgt von den Mittelmäßigen und die zwei unsicheren gut begleitet vom Führer zuletzt.

Schon bei der ersten Leiter  ein mulmiges Gefühl, dann auch noch einige speckig /rutschige Felstritte  und zu guter Letzt schienen auch die Metallhaken nicht so sicheren Halt zu bieten…

Doch Simes beruhigende Erklärungen und Tipps haben funktioniert und nach einigen Metern beruhigte sich auch mein Puls vorübergehend etwas.

Irène fand sogar noch Zeit die wunderbaren Ausblicke für die Ewigkeit festzuhalten.  Kurz darauf hing der erste von zwei Nepalstegen vor uns und diese 25 Meter hatten es in sich: Ständig das rauschende Wasser einige Stockwerke tiefer vor Augen schien der Steg noch mehr zu wackeln…

Danach eine kurze Pause, bevor das Highlight in Form einer Drehleiter vor uns aufragte. Gar nicht so schlecht, dass die Sonne nur durchs Gewölk blinzelte, der Schweiß befeuchtete unsere T-Shirts auch so. Spektakulär der Blick von dieser Leiter, da fällt der nächste Schritt zurück in den Fels nicht ganz leicht…

Weiter ging es nun fast zu schnell in bereits bekanntem Terrain, über uns war die 110 Meter lange Tyrolienne zu sehen die wir aber (glücklicherweise) nicht benutzten. Wenig später begegnete uns wieder ein Hindernis nach dem andern, eine Holzleiter, eine Art wackliges Baugerüst in Stegform und zum Dessert nochmals 25 Meter Nepalsteg, natürlich wieder mit viel Luft und Wasser darunter… Faszinierend, wenn sich nur der Magen nicht immer so aufregen würde…

Das Ende kam dann fast zu schnell, doch das gute Gefühl den Klettersteig geschafft zu haben, ist auch nicht zu verachten! Noch ein kurzer Marsch zur Terrasse des Restaurants Allmenalp und die hausgemachten Nussgipfel und der Kaffee schmeckten vorzüglich.

In zwei Portionen brachte uns die kleine Gondelbahn wieder an den Ausgangspunkt. (Obwohl die Fachmänner unter uns da sicherheitstechnisch einige Bedenken hatten.)

Diesbezüglich war der Fahrstil unserer Chauffeure einwandfrei und sie brachten uns nach einem stärkenden Zwischenstopp, (inkl. Showeinlage einer unbekannten Veloschönheit und Diskussion über die aktuelle Bademode für Männer…) zufrieden aber etwas müde wieder zurück ins Hasli.

 

Merci vielmal Hedi und Sime es war ein tolles Erlebnis!

 

Teilnehmer: Hedi, Mirjam, Astrid, Lisi, Irène, Theres, Urs, Sime, Thomas, René, Tony, Marianne (Berichterstatterin)

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