Wir
haben ein neues Hüttenwartehepaar. Waren sie freundlich? Ja! Gab es
Reklamationen? Nein! Gab es Lob? Ja! War das Essen immer gut und
genügend? Ja! Haben sie gute Helfer/innen? Ja! Ist die Hütte sauber?
Ja! Ist die Zusammenarbeit erfreulich? Ja! Bleiben Sie uns als
Hüttenwarte erhalten? Ja! Wollen wir sie noch? Ja-ja-ja!
Ja was soll ich da noch sagen? Danke Vreni und Hans für die grossartige Arbeit in unserer Hütte.
Zum
Jahr 2008: Die Wintersaison (Mitte März bis Pfingstmontag) war alles
andere als erfreulich. Das „Hudelwätter“ in der ersten Hälfte hat viele
vom Hochgebirge ferngehalten. Vielleicht war das gut, denn so konnte
Hans „gemütlich“ in seine Hüttenwartkarriere starten. Was aber ist mit
unseren Einnahmen? Es gab nur eins, hoffen auf einen ausserordentlichen
Sommer. Zum Glück war es im Sommer, wie erhofft schön und die
Verhältnisse für Hochtouren gut. So konnten wir das Jahr mit gut 5000
Übernachtungen abschliessen. Ist das viel oder wenig? Weder noch, 5000
Übernachtungen entsprechen ungefähr dem 12-järigen Schnitt.
Im
Güllenraum wird mit einem Ventilator (Elektromotörli) Luft entsogen,
damit ein Unterdruck entsteht und keine Geschmäcker durch das Klo in
den WC-Raum gelangen. Wenn es plötzlich doch riecht, weiss der
Hüttenwart sofort, dass entweder ein Grüsel am Werk war oder, dass mit
der Absauge etwas nicht stimmt. Letzteres war in diesem Frühjahr der
Fall. Hans hat in Frankreich Ersatzteile bestellt und konnte so die
Geschmäcker wieder in den Untergrund verbannen.
Der
neue Hüttenweg erfüllt die Erwartungen an einen bequemeren und kürzeren
Weg vollumfänglich. Einzig eine 50m hohe Moräne macht uns ein bisschen
Kopfzerbrechen. Nicht, dass man ihn nicht gehen kann, aber ich denke
vier Mann/Frautage Arbeit wird es jährlich geben.
Der
Weg wurde in Fronarbeit erstellt. Die Fronarbeiter/Innen kamen aus dem
„Lendli“, dem Hasli, von Bellwald und Einzelne von irgendwo aus der CH.
Ich danke allen, die mitgeholfen haben und hoffe, euch mit möglichst
vielen SAC’lern an der Einweihung zu sehen. (An der Hütteneinweihung
waren 82 Personen anwesend! Ist das zu topen?
Christian Winterberger
Der Hüttenchef